Ich bin ein Freund der "Aristotelischen Rhetorik". Diese will den Sachverhalt "bestens beleuchten",
damit er von möglichst allen verstanden wird.
Die Rhetorik wird definiert als die Fähigkeit, "das Überzeugende, das jeder Sache innewohnt, zu erkennen",
"Überzeugendes und scheinbar Überzeugendes", "Wahrheit und der Wahrheit Nahekommendes"zu jedem beliebigen Gegenstand aufzufinden (heuresis), zu ordnen und sprachlich geschickt zu gestalten.

 

Rhetorik ist eine Kunst der Überzeugung und nicht der Überredung.
Die sophistische Überredung, so Aristoteles, ist intentional und ethisch inkorrekt und hat nichts mit der Fähigkeit zu tun, mittels seines Könnens und Wissens Überzeugung hervorzubringen. Aristoteles unterscheidet drei Überzeugungsmittel, d.h. drei Arten wie eine Überzeugung zustande kommen kann:

 

1. Der Charakter des Redners (ēthos)
2. Die Emotionen des Publikums (pathos)
3. Das Argument (logos)

 

Das Sprechen soll zum Erlebnis für Zuhörer und einen selbst werden. Das Seminar vermittelt einen besonderen Zugang zur Kommunikation, und dies wertet die Lebensqualität der Teilnehmer erheblich auf.